Unser ehrlicher, lokaler Guide zu den Flussbadestellen — vom entferntesten Spot bis direkt vor das Hotel
Das Sommergeheimnis der Korsen
Wenn das Meer zu warm ist, geht es an den Fluss
Rund um Porto haben wir das Glück, Meer UND Berge zu haben. Und wenn die Strände im Hochsommer richtig heiß werden, kennen die Einheimischen die Adresse: die Naturpools und Wasserfälle des Hinterlands, wo das Wasser kühl bleibt und man leicht ein schattiges Plätzchen findet.
Hier ist unser ehrlicher Überblick, vom entferntesten Spot bis zu dem Fluss, der … direkt vor dem Hotel fließt. Wir sagen Ihnen, was wir mögen, wovon wir abraten und wohin Sie je nach Programm fahren sollten.
💧 Allgemeine Vorsicht: Flusswasser ist kalt, die Felsen sind rutschig, und der Pegel kann nach einem Gewitter schnell steigen. Sprünge ins Wasser bergen echte Risiken — prüfen Sie immer die Wassertiefe und springen Sie niemals in unbekanntem Gelände.
Ein geschütztes Naturgebiet, in dem man Enten, Fröschen, Fischen und anderen Tieren in ihrem natürlichen Lebensraum begegnet. Anders als an den übrigen Orten dieser Liste ist das Baden hier verboten: Man entdeckt den Fluss auf andere Weise, im bereitgestellten Kajak (vor dem Übersetzen werden 8 € pro Person verlangt).
Der Fluss liegt komplett im Schatten — eine wahre Oase der Ruhe, fernab vom Trubel.
Hoch oben am Col de Vergio gelegen, auf Höhe des Parkplatzes Fer à Cheval. Es ist wirklich weit ab vom Schuss: Wir empfehlen ihn nur, wenn Sie ohnehin Richtung Corte fahren, denn dann ergibt sich eine schöne Pause auf halber Strecke.
Der Ort ist großartig, aber die Wanderung ist ziemlich lang und erfolgt in der Regel als Hin- und Rückweg: Die Rundwanderung ist leider schlecht instand gehalten.
Für Wanderer, oder als Zwischenstopp auf dem Weg nach Corte.
Ah, gleich der magischste Ort der Gegend! Kleine Wasserfälle, erreichbar entweder 10 Minuten von der Hauptstraße oder über den Weg durch den Kastanienhain (1 Std., aber schattig und flach).
Man kann problemlos darin baden, trotz sehr frischem Wasser — und großem Andrang im Juli und August.
Die berühmten Schluchten der Spelunca bieten nur sehr wenige Naturpools: Man wird hier eher nass, als dass man schwimmt, entlang der Spelunca-Wanderung. Im Unterschied zu ihrer Nachbarin, der Lonca (gleich darunter).
Ein kleines Geheimnis: Beim Verlassen des Wegs gibt es den „Teufelskessel" (marmite du diable) … doch er ist nur schwer zu finden.
Vor allem für die Wanderung lohnenswert, weniger zum Baden.
Weit weniger bekannt als die Spelunca, und doch direkt nebenan. Die Lonca bietet zahlreiche Naturpools bei sehr geringem Besucherandrang. Wir empfehlen sie für alle Familien.
Bonus: Man kann sogar zu einer angelegten Kletterwand in der Nähe des Dorfes gelangen.
Unser Familientipp: Ruhe und echte Becken zum Baden.
6.
Der Lac Noir (Schwarzer See)
Zusammenfluss Lonca / Spelunca
Der Lac Noir ist schlicht der Treffpunkt von Lonca und Spelunca. Ein Wasserstelle, die leicht von der Straße aus zugänglich ist, mit ausreichend Tiefe, dass manche von der Brücke springen …
⚠️ Von der Brücke zu springen ist gefährlich (Tiefe und Grund sind nie garantiert). Wir raten dringend davon ab — beschränken Sie das Baden auf sichere Bereiche.
7.
Der Fluss Campo
Weg Ota–PortoNachmittag am Fluss
Ein großzügiges Gebiet mit genug Fluss, um niemandem zu begegnen, wenn man das möchte. Man erreicht es über den Weg Ota–Porto, und er führt hinunter bis nach Casa del Torrent. Nicht zu kaltes Wasser, wenig Leute, viel Wasser: für uns der perfekte Spot für einen Nachmittag am Fluss.
Einziger Wermutstropfen: Es ist etwas weniger hübsch, da es keine Wasserfälle gibt.
⚠️ Sprünge bis zu ~6 m sind möglich, aber sehr riskant: Springen Sie nur, nachdem Sie die Tiefe geprüft haben, nie allein und nie in unbekanntem Gelände.
Unsere Wahl für einen echten Entspannungsnachmittag am Wasser.
8.
Die Schlangenhöhle
unterhalb des Campingplatzes Les Oliviers
Die Schlangenhöhle — Quelle: evendo.com
Von einem großen Hochwasser nahezu weggespült. Die Schlangenhöhle war ein hübscher Spot unterhalb des Campingplatzes Les Oliviers, mit einem Sprung aus etwa 4 m. Heute gleicht das eher einem Planschbecken.
Inzwischen wenig interessant, außer Sie wohnen bei Les Oliviers oder in der Nähe.
Was nach so vielen Naturpools an Wasserstelle übrig bleibt … dafür aber die nächstgelegene von allen! Der Lauf ist ruhig: Hier gibt es vor allem Gelegenheit, sich abzukühlen. Das Hôtel Le Vaïta liegt genau gegenüber — jeder Balkon hat Blick auf diesen Fluss. Man erreicht ihn in wenigen Minuten zu Fuß.
Das wenige Wasser erlaubt nur ein Bad bis zu den Knöcheln … oder, wie bei uns, den Bau von großen Staudämmen 😄
Die Brücke über den Liamone — Foto: Jean-Claude Camu / Corse Net Infos
Ein letzter für unterwegs! 45 Minuten von Porto entfernt lässt sich der Fluss Liamone sehr schön befahren, vorausgesetzt, man hat ein Kajak. Das ist diesmal kostenlos und fast so angenehm wie das Fango-Delta.
Das Hôtel Le Vaïta, an der Marina von Porto, ist das ideale Basislager, um Flüsse, Wasserfälle und Naturpools zu erkunden. 26 klimatisierte Zimmer mit Aussicht, bester Preis garantiert bei Direktbuchung.